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Spring auf - auf deinen Zukunftszug


Die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einem temporären Arbeitsausfall – etwa nach einem Burnout – ist selten ein einfacher Schritt. Viele Menschen erleben diese Phase nicht als klares „Zurück“, sondern als ein Dazwischen. Ein Dazwischen von dem, was war, und dem, was kommen soll.


Ein Teil ist noch mit der eigenen Erkrankung, mit Erschöpfung oder mit offenen Fragen aus der Vergangenheit beschäftigt. Gleichzeitig wächst der Wunsch, wieder nach vorne zu schauen, sich neu zu orientieren und im Arbeitsalltag wieder Halt zu finden. Diese Gleichzeitigkeit kann herausfordernd sein – emotional, mental und auch strukturell.


In meiner Arbeit als betriebliche Mentorin und Mental Coachin begegne ich Menschen genau in dieser Phase. Immer wieder höre ich ähnliche Fragen:

  • Was möchte ich künftig anders machen?

  • Welche Themen brauchen jetzt Aufmerksamkeit?

  • Und wovon ist es an der Zeit, mich zu lösen?


Gerade zu Beginn einer Begleitung fällt es vielen schwer, Ziele klar zu formulieren. Die Themen sind zahlreich, oft eng miteinander verknüpft und nicht selten überwältigend. Es fehlt nicht an Motivation, sondern an Übersicht und Orientierung.


Aus diesem Grund habe ich den Zukunftszug als Intervention entwickelt.



Ordnung schaffen, ohne zu überfordern


Der Zukunftszug ist ein Bild, das hilft, innere Prozesse sichtbar zu machen. Er lädt dazu ein, innezuhalten und die eigenen Themen zu sortieren, ohne sie sofort bewerten oder lösen zu müssen.


Im Zentrum steht die Lokomotive. Sie symbolisiert die vorhandenen Stärken, Ressourcen und Resilienzen der Person. Alles, was trägt, stabilisiert und Kraft gibt, findet hier Platz. Auch unterstützende Menschen – aus dem privaten oder beruflichen Umfeld – können sinnbildlich im Führerstand mitfahren und Orientierung geben.


An die Lokomotive schliessen sich die ersten beiden Waggons an. In ihnen reisen die Themen mit, die aktuell Priorität haben und aktiv bearbeitet werden möchten. Nicht alles auf einmal, sondern bewusst ausgewählt und in einer Reihenfolge, die machbar bleibt.


Am Ende des Zuges befindet sich der Gepäckwagen. Dort liegt alles, was losgelassen werden möchte: alte Muster, belastende Erwartungen, vielleicht auch Beziehungen oder Aufgaben, die nicht mehr guttun. Nicht alles muss sofort abgelegt werden. Manches fährt noch eine Weile mit, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist, sich davon zu trennen.



Unterwegs sein bedeutet nicht immer Tempo


Wenn sich der Zug in Bewegung setzt, verläuft die Strecke nicht immer gleich. Es gibt Phasen, in denen es geradeaus geht und das Tempo erhöht werden kann. Dann wieder wird der Weg kurvig, das Tempo reduziert sich und die Lokomotive braucht mehr Zugkraft.


Manchmal führt die Strecke durch einen Tunnel. Diese Phasen können sich eng oder ungewiss anfühlen. Gleichzeitig gehört zum Bild des Zukunftszugs auch das Wissen: Jeder Tunnel hat ein Ende, und dahinter wartet wieder Licht.


Der Zug hält regelmässig an Haltestellen. Sie stehen für Zwischenziele, für Reflexion und für bewusste Pausen. An diesen Halten kann Gepäck abgelegt werden, Themen können den Zug verlassen – oder die Lokomotive erhält Zuwachs in Form neuer Ressourcen, neuer Stärken oder gewachsener Resilienz. Manchmal geht es an diesen Haltestellen einfach darum, kurz innezuhalten und Luft zu holen.



Ein Weg nach vorn – im eigenen Tempo


Der Zukunftszug ist keine Methode, um schneller zu funktionieren. Er ist eine Einladung, den eigenen Weg bewusst zu gestalten.


Er erinnert daran, dass Entwicklung kein geradliniger Prozess ist – und dass es nicht darum geht, zurück zu einem alten Zustand zu kommen, sondern einen neuen, stimmigen Weg nach vorne zu finden.


Du bist unterwegs.

Nicht zurück, sondern nach vorn.

In deinem Tempo.

Mit dem, was dich trägt.

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