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Resilienz stärken durch Optimismus: Wie du deine mentale Kraft entfesseln kannst


In einer Welt, die uns mit Herausforderungen konfrontiert, ist Resilienz der Schlüssel zum Durchhalten und Aufblühen. Doch was ist Resilienz überhaupt und was hat Optimismus damit zu tun?

 

Erfahre im folgenden Blog mehr zum Thema Resilienz und Optimismus und erhalte Tipps wie du Optimismus aufbauen und dadurch deine Resilienz stärken kannst.


Resilienz ist die psychische Widerstandskraft um Krisen erfolgreich mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen bewältigen zu können. Gemäss dem Modell der Entwicklungspsychologin Emy Werner aus den 1970er Jahren besteht Resilienz aus insgesamt 7 Säulen (siehe Bild). Das entsprechende Modell wurde über die Zeit kontinuierlich weiterentwickelt, zBsp. von Karen Reivich und Andrew Shatte im Buch "The Resilience Factor" oder auch von Ursula Nuber. Die verschiedenen Weiterentwicklungen basieren aber alle auf den ursprünglich von Emy Werner definierten Säulen. 

In meiner Arbeit als Begleitungsperson stellt das "Resilienz-Modell" einen wichtigen, theoretischen Grundstein für die Begründung meiner Begleitungsarbeit dar. Dies vor allem auch in Begleitungen in einem meiner Schwerpunkt-Themen: der Begleitung von Menschen die nach einem durch eine (psychische) Erkrankung bedingten, temporären Arbeitsausfall wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Für diesen Re-Integrationsprozess habe ich anlässlich meiner thematischen Arbeit ein Prozessmodell entwickelt das diese Menschen bei der Re-Integration unterstützt und unter anderem auch auf den 7 Säulen der Resilienz basiert.

Wenn wir von Optimismus sprechen, dann denken wir dabei oftmals an eine Charaktereigenschaft die einem Menschen entweder zufällt oder nicht. Oft werden Menschen aufgeteilt in "Kategorien" wie Optimisten, Pessimisten, Realisten, etc. Wie im 7 Säulen-Modell erläutert, ist der Optimismus eine von 3 für die Resilienz relevanten Grundhaltungen. Eine Grundhaltung die man sich aneignen kann. Somit ist Optimismus also erlernbar.

 

In den stürmischen Wellen des Lebens ist Optimismus der Anker, der uns Halt gibt und unsere Resilienz stärkt. Indem wir die Welt mit einer positiven Brille betrachten oder das Licht am Ende des Tunnels sehen, öffnen wir die Tür zu innerer Stärke und Widerstandsfähigkeit. Optimismus ist eben nicht nur eine Einstellung, sondern ein mächtiges Werkzeug, um Herausforderungen mit Zuversicht anzugehen und Rückschläge als Chancen zur persönlichen Entwicklung zu sehen. Die Verbindung zwischen optimistischem Denken und mentaler Stärke ist unbestreitbar; sie formt unsere Reaktionen auf Schwierigkeiten und beeinflusst maßgeblich unseren Weg zur Resilienz. Indem wir uns bewusst für Optimismus entscheiden, schaffen wir eine mentale Atmosphäre, die uns erlaubt, Krisen als Wachstumschancen zu nutzen und gestärkt daraus hervorzugehen. Und diesem Gedanken unterliegt auch die zweite der 3 im Resilienz-Modell begründeten Grundhaltungen: die Akzeptanz. Eben auch die Akzeptanz, dass das Leben auch aus stürmische Zeiten besteht und wir in Krisen geraten.

 

In der Psychologie wird die enge Beziehung zwischen positivem Denken und mentaler Stärke oft betont. Ein optimistischer Blickwinkel kann nicht nur die Resilienz stärken, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Indem man bewusst positive Gedanken kultiviert und negative Gedankenspiralen durchbricht, kann man seine geistige Widerstandsfähigkeit aufbauen. Optimismus dient als Kraftquelle, die es ermöglicht, auch in schwierigen Situationen standhaft zu bleiben und nach Lösungen zu suchen (Lösungsorientierung, die dritte Grundhaltung im 7 Säulen-Modell). Die Fähigkeit, Herausforderungen mit einer optimistischen Einstellung anzunehmen, kann einen entscheidenden Unterschied im Umgang mit Stress und Krisen ausmachen. Durch die bewusste Pflege eines positiven Geistes können wir unsere mentale Stärke kontinuierlich ausbauen und eine solide Grundlage für Resilienz schaffen.

 

Praktische Tipps zur Stärkung von Optimismus

  • Um deinen Optimismus im Alltag zu stärken, beginne damit, deine Gedanken bewusst zu lenken. Achte auf positive Aspekte und erkenne und nimm kleine Erfolge an. 

  • Statt darüber nachzudenken, was alles schief laufen kann/könnte, versuche deine negativen Gedanken mal loszulassen und stell dir vor, wie es ist oder wäre, wenn es "gut" kommt. 

  • Verstärke die Wirksamkeit von positiven Gedanken indem du sie aufschreibst oder dir laut sagst.

  • Hab Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Erinnere dich daran, was du im Leben schon alles geschafft und gemeistert hast und welche Krisen und Hürden du bereits überwunden hast. Mach dir bewusst, welche Kompetenzen und Ressourcen dich damals durch diese Krise gebracht haben.

  • Führe zBsp. ein Dankbarkeitstagebuch, in dem du täglich Dinge festhältst, für die du dankbar bist und die dir gelungen sind. 

  • Umgebe dich mit positiven Menschen, die dich unterstützen und ermutigen.

  • Praktiziere Achtsamkeit, um im Hier und Jetzt zu leben und negative Gedankenspiralen zu durchbrechen. 

  • Setze klare Ziele und feiere auch kleine Fortschritte auf dem Weg dorthin. 

  • und: sei geduldig. Die Stärkung von Optimismus ist ein Prozess der nicht von heute auf morgen geschieht. Aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. 

  • Falls du dich bei diesem Prozess unterstützen lassen möchtest, stehe ich dir gerne für ein Erstgespräch zur Verfügung.


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